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Kleine Pilzkunde

Samstag, 11. Juli 2009

Champignons
weiß: mildes Aroma
Verwendung: Salate, z. B. Feldsalat
braun: kräftiges Aroma (auch als Egerlinge bekannt)
Verwendung: Soßen, Salate
braune Riesenchampignons
Verwendung: sehr schön zum Füllen geeignet, z. B. Reis

Austernpilze
mildes Aroma
Verwendung

Shitake
Shiitakepilze werden in Japan seit 2000 Jahren kultiviert – nicht nur aus kulinarischen Gründen. Dieser Pilz enthält einen bestimmten Mehrfachzucker (Lentinan), der die Widerstandskräfte stärken soll.
kräftiges Aroma
Verwendung: Rühreier

Kräuterseitling
mildes Aroma
Verwendung:

Kastanienseitling

Steinpilze
kräftiges Aroma
Verwendung: Risotto

Pfifferlinge
buttriges Aroma
Verwendung: Pilzgericht

Bis auf Steinpilze und Pfifferlinge handelt sich bei anderen Pilzen im Bio-Bereich um Zuchtpilze. Sie vermeiden damit Schwermetall- und Strahlenbelastung.

Interessante Eigenschaften
Pilze bestehen zu ca. 90 % aus Wasser. Sie sind extrem kalorienarm (unter 20 kcal pro 100 g). Einige Arten, wie Austernpilze und Pfifferlinge, enthalten besonders viele Ballaststoffe. Auch der Vitamingehalt ist nicht zu unterschätzen: Besonders die B-Vitamine Niacin, Pantothensäure und Folsäure sind in nennenswerten Mengen enthalten. Der Gehalt an Mineralstoffen schwankt von Art zu Art: So ist der Eisengehalt von Champignons und Steinpilzen mit ca. 1 mg/100 g schon beachtlich, der von Pfifferlingen mit 6,5 mg/100 g jedoch gut dreimal so hoch wie der von Rindfleisch! (Quelle: Die Verbraucher Initiative e. V.)